Unterstützt die Berliner Jazz-Szene! Werdet Mitglieder im Jazzkeller 69 e.V.!
Donnerstag 15. Oktober '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Foto: © SchankFotografie
DIRECTION Leon Griese
REEDS
Felix Bromann – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Thies van Ballegooy & Jasper Spötter – tenor / Nils Marahrens – bariton
BRASS
Donat Kubrinski – trumpet / Elina Dalewski – trumpet / Bruno Eilers – trumpet / Jenny Habich – trumpet /
Kateb Marszolf – trombone / Jonathan Woodruff – trombone / Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHM
Matteo Bettle – guitar / Benedikt Jung – piano / Roland Jurisch – bass / Rafael Röhl – drums
„Was ist richtig, was ist falsch im Jazz? Keiner kann’s dir sagen.
Zum Beispiel das von Leon Griese geleitete Orchester JayJayBeCe.
Ist das noch richtig, wenn sich diese Big Band nicht von wenigen Schreibern prägen läßt, sondern so viele Berliner Jazz-Komponisten wie möglich mit ins Improvisations-Boot nimmt?
Diese Big-Band ist als Impulsgeber für Berlins schreibende und spielende Jazz-Zunft unverzichtbar.
Entsprechend frech taucht das Orchester unter den Normen des Big-Band-Beamtentums weg – den Jazz-Rock des Miles Davis der achtziger-Jahre ebenso einbeziehend, wie modale Klangflächenspiele und wuchtige, rockige Ostinato-Kompositionen. Die Big-Band als multiple Persönlichkeit. Ein Gewinn.“
~ Tagesspiegel
Sonntag 18. Oktober '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Jan Klares KIND
Shannon Barnett – trombone
Emily Wittbrodt – cello
Shabnam Parvaresh – clarinet
David Helm – bass
Bruna Cabral – percussions
Jan Klare – saxophone, fagott
+ Els Vanderweyer – vibraphone
KIND ist eine multinationale, Multi-Generations – Band.
7 Spielerinnen verschiedenster musikalischer Herkunft arbeiten hier an einem Repertoire, das gleichzeitig hochambitioniert und gerade dadurch unterhaltend ist.
KIND spielt eine Art europäischer Third-Stream-Jazz, in dem Komposition eine wichtige Rolle spielt und benutzt den Begriff „Kontrolliert Entgleiste Kammermusik“
Es ist nicht idiomatische Musik, die eine Brücke zwischen Intellekt und Spiritualität schlägt.
Obwohl noch junger an Jahren hat KIND schon diverse Festivals und Clubs bespielt
KIND will spielen ist zuweilen prätentiös.
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Montag 19. Oktober '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards
directed by Willi Kellers + Assi
Opener:
Ulrich Gumpert – piano
Chris Pitsiokos – alto sax
Jan Roder – bass
Willi Kellers – drums
Backline: Calisia Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Sonntag 25. Oktober '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Kontrapunkt Berlin Colophony zum 75. Geburtstag von Jon Rose
Jon Rose – violin/ tenor violin
Conny Bauer – trombone
Frank Gratkowski – reeds
Meinrad Kneer – bass
Steve Heather – drums / percussion
Die Polyphonie hat eine reiche und facettenreiche Tradition… Palestrina, der Gesang der Baka-Pygmäen, New Orleans Jazz, balinesisches Gamelan… dazu kommen noch die herausragenden Fähigkeiten von Bach oder Schönberg.
Diese Konstellation internationaler Spitzenimprovisatoren vereint Holzbläser, Blechbläser, Streicher und Schlagzeug zu dem, was Jon Rose als „rogue counterpoint” bezeichnet – parallele Linien melodischer Kreativität und unabhängiger Klangfarben, die sich (oder auch nicht) der harmonischen Logik oder der anerkannten Praxis des Kontrapunkts unterwerfen.
Der Jazzkeller69 heißt Jon Rose (ehemaliger Bewohner Berlins) aus den Wüsten Zentralaustraliens wieder in unserer Stadt willkommen (die nach wie vor sein Lieblingsort in Europa ist).
Vorverkauf über Eventbrite
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz

Sonntag 1. November '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Ignaz Schick Quartett
Ignaz Schick – alto & baritone saxophone
Julia Bilat – cello
Meinrad Kneer – bass
Dudu Kouate – voice, ngoni, African percussion
Diese neue Gruppe geht auf eine zweitägige Aufnahmesession mit zwei verschiedenen Trios zurück, die Dudu Kouate und Ignaz Schick im Jahr 2024 organisierten.
Eine mit der Cellistin Julia Bilat, die andere mit dem Bassisten Meinrad Kneer.
Nun wurde beschlossen, die beiden Trios zu einem Quartett zu verschmelzen.
Die daraus resultierende Musik ist eine Fusion aus improvisierter Musik, Jazz, kammermusikalischen Streichern und afrikanischen Elementen.
Die mitreißenden Grooves von Kouates verspielter afrikanischer Perkussion treffen auf abstrakte kammermusikalische Abschnitte der Streicher, verbunden mit den einfallsreichen swingenden Melodien von Schicks Saxophonen.
www.zangimusic.wordpress.com
www.juliabilat.com
www.instagram.com/dudukouate
meinradkneer.eu
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 8. November '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Samuel Blaser Quartett

Foto © Jean Baptiste Millot
Samuel Blaser – trombone
Russ Lossing – piano
Masa Kamaguchi – bass
Billy Mintz – drums
Samuel Blaser ist ein virtuoser Posaunist mit einem üppigen Klang und einer flüssigen, ausdrucksstarken Phrasierung. Er ist auch ein inspirierter Komponist, der stets nach dem Gleichgewicht zwischen Struktur und Freiheit sucht.
Auf seinem kommenden Doppelalbum „Amaaka / Shadow“ bringt er ein bemerkenswertes Quartett zusammen, bestehend aus dem Pianisten Russ Lossing, dem Bassisten Masa Kamaguchi und dem Schlagzeuger Billy Mintz – drei Meister der Improvisation, die für ihre Tiefe, Sensibilität und ihr kreatives Zusammenspiel bekannt sind.
„Amaaka / Shadow“ ist fest in der Jazztradition verwurzelt und gleichzeitig offen für moderne Ausdrucksformen.
Das Album ist als Doppel-CD strukturiert: Amaaka präsentiert eine Sammlung von Kompositionen von Blaser, während Shadow Originalwerke von Lossing enthält.
Beide Teile wurden mit demselben Ensemble aufgenommen und bieten zwei unterschiedliche, aber miteinander verbundene musikalische Visionen – lyrisch, explorativ und zutiefst persönlich.
Der Titel Amaaka ist eine Verschmelzung von „Ama“ (Adam) und „Aka“ (Oscar), den Kindheitsaussprachen der Namen von Blasers Söhnen – eine subtile Anspielung auf Familie und Intimität.
Auf das Projekt folgt eine EP mit dem Titel Rosina, die sich an Volksmelodien aus der Emilia-Romagna anlehnt und eine Hommage an Blasers Großmutter darstellt.
Rosina ist eine Meditation über Herkunft und Erinnerung und knüpft emotional und musikalisch an das Doppelalbum an.
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 15. November '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Faces & Places
Michael Attias – saxofone
Florian Müller – guitar
Jonas Westergaard – bass
Oliver Steidle – drums
Faces & Places widmet sich zwei Größen der Jazz-Geschichte: Thelonius Monk und Ornette Coleman.
Sie spielen ihre Lieblingstücke dieser Giganten auf ihre sehr eigene, individuelle Art und Weise, brechen Strukturen auf und erweitern die Improvisationen.
Alle Bandmitglieder sind seit langem ein wichtiger Teil der agilen Jazzszene Berlins und haben ihre Spuren in unterschiedlichsten Formationen auf der internationalen Musikszene hinterlassen.
Ein Abend voller Überraschungen, abenteuerlicher Improvisationen und wundervollen Songs.
Michaël Attias hat sich den Ruf erworben, eine der aufstrebendsten und kollaborativsten Persönlichkeiten der New Yorker Jazzszene des 21. Jahrhunderts zu sein, mit einem Hintergrund und einer Perspektive, die ihn zu einem „betont kosmopolitischen Saxophonisten und Komponisten“ machen, wie die New York Times schrieb.
Seine Wanderungen durch Nordafrika, den Nahen Osten, Westeuropa und den Mittleren Westen der USA führten Attias schließlich 1994 nach New York City, wo er weiterhin seiner Passion als Improvisator, Komponist und Bandleader nachgeht.
Die Village Voice beschrieb Attias‘ Musizieren als „sich ständig verändernde Melodien, Reichtum an Klangfarben und eine einzigartige Persönlichkeit – man kann fast sehen, wie sich seine Musik ausdehnt und zusammenzieht“.
Als Sideman hat er mit einigen der originellsten und fesselndsten Musiker von heute gespielt und aufgenommen, darunter Koryphäen wie Anthony Braxton, Paul Motian, Oliver Lake, Anthony Coleman, Ralph Alessi, Tony Malaby, Kris Davis, Andy Milne, Fay Victor und viele andere.
Florian Müller hat Jazz-Gitarre an der Musikhochschule Nürnberg bei Helmut Kagerer und Paulo Morello studiert und lebt nun als freiberuflicher Musiker in Berlin.
Zusätzlich hatte er Privatstunden unter anderem bei Pat Martino und Jack Wilkins. In zahlreichen Ensembles ist er als Komponist tätig und in ganz Deutschland unterwegs, unter anderem mit Rudi Mahall.
Er ist dreimaliger Gewinner des Bruno-Rother-Stipendiums. Inzwischen unterrichtet Müller auch am Jazz-Institut Berlin.
Jonas Westergaard, der aus Kopenhagen stammt, studierte am Rytmisk Musikkonservatorium. Seit den 1990er-Jahren arbeitet er in der dänischen und deutschen Jazz- und Improvisationsszene u. a. mit Christopher Dell, Benjamin Koppel, Christian Lillinger, Henrik Walsdorff, Marc Schmolling, im Trio Spoom (mit Ronny Graupe und Christian Lillinger, ferner mit Michael Wollny sowie der Formation Delirium (u. a. mit Mikko Innanen).
Im Bereich des Jazz war Westergaard zwischen 1997 und 2012 an 33 Aufnahmesessions beteiligt, außer den Genannten auch mit Jakob Bro, George Garzone, Søren Kjærgaard, Jesper Løvdal, Hans Ulrik, Petter Wettre und Jesper Zeuthen.
Nachdem ihm 2006 ein Spezialpreis des Danmarks Radio verliehen worden war, nahm er mit einem Nonett das Album Helgoland (2008) mit Eigenkompositionen auf.
Der Neue deutsche Jazzpreis-Gewinner von 2008 und 2010 Oliver Steidle ist vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Der Rote Bereich, Peter Brötzmann, Philm, seine Band Killing Popes oder Klima Kalima bekannt, seit Jahren international unterwegs und laut Presse, einer der führenden Köpfe der sich ständig weiter entwickelnden, jungen Berliner Avantgarde.
Die Liste der Musiker, mit welchen er zusammen gearbeitet hat ist lang und ließe sich endlos fortsetzten: Kurt Rosenwinkel, Richie Beirach, Louis Sclavis, Tomasz Stanko, Aki Takase, Alexander von Schlippenbach, Sean Bergin, Tristan Honsinger, Trevor Dunn, Andrea Parkins etc.
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Montag 16. November '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Jazzkeller 69-Jam * Freebop/No Standards
directed by Willi Kellers + Assi
n.n.
n.n.
Willi Kellers – drums
Backline: Calisia Flügel; Sonor AQ2 -Drum-Set; Gitarren Amp: Yamaha GI00-212ii; Roland Jazz Chorus JC-120, Hughes & Kettner ATS Sixty; Bass-Amp: Laney Linebacker 65
» Admission 5 € – Valid as a drink voucher for beginners at session
» Number of participants limited. Showing up on time, secures a place!
Donnerstag 19. November '26 Einlass: 19:30 Beginn: 20:00 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Kühlspot Social Club [Lehderstrasse 74-79, 13086 Berlin-Weissensee]
Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe

Foto: © SchankFotografie
DIRECTION Leon Griese
REEDS
Felix Bromann – alto + sopran / Carolin Fröhlich – alto / Thies van Ballegooy & Jasper Spötter – tenor / Nils Marahrens – bariton
BRASS
Donat Kubrinski – trumpet / Elina Dalewski – trumpet / Bruno Eilers – trumpet / Jenny Habich – trumpet /
Kateb Marszolf – trombone / Jonathan Woodruff – trombone / Jan Ole Zabel – trombone
RHYTHM
Matteo Bettle – guitar / Benedikt Jung – piano / Roland Jurisch – bass / Rafael Röhl – drums
„Was ist richtig, was ist falsch im Jazz? Keiner kann’s dir sagen.
Zum Beispiel das von Leon Griese geleitete Orchester JayJayBeCe.
Ist das noch richtig, wenn sich diese Big Band nicht von wenigen Schreibern prägen läßt, sondern so viele Berliner Jazz-Komponisten wie möglich mit ins Improvisations-Boot nimmt?
Diese Big-Band ist als Impulsgeber für Berlins schreibende und spielende Jazz-Zunft unverzichtbar.
Entsprechend frech taucht das Orchester unter den Normen des Big-Band-Beamtentums weg – den Jazz-Rock des Miles Davis der achtziger-Jahre ebenso einbeziehend, wie modale Klangflächenspiele und wuchtige, rockige Ostinato-Kompositionen. Die Big-Band als multiple Persönlichkeit. Ein Gewinn.“
~ Tagesspiegel
Sonntag 22. November '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
entangled fields
Constanza Pellicci – vocals/performance
Simone Weißenfels – piano
Antti Virtaranta – bass
Guido Kohn – violine/pedals
Vier Künstler mit sehr eigener Handschrift und diversem Hintergrund verweben ihre Klangvorstellungen mit den ihnen eigenen jeweiligen Ausdrucks-Mitteln.
Es entsteht Neues, Unerhörtes und die Zuhörer werden auf eine faszinierende Reise durch die Sphären moderner improvisierter Musik eingeladen – ein unvergleichliches Hörerlebnis, das von instant composing, lebendiger Improvisation und virtuoser Technik geprägt ist.
Simone Weißenfels zählt zu den profiliertesten und vielseitigsten ostdeutschen Künstlerinnen im Bereich der zeitgenössischen Musik sowie auf den Gebieten der freien Improvisation in all ihren Facetten.
Sie arbeitet oft genreübergreifend und bewegt sich in den Bereichen Free-Jazz, Improvisation und instant composing.
“Umtriebig ist S. W. auf Konzerttourneen durch Europa, Asien, Nord- und Südamerika, bei Auftritten zu renommierten Festivals und in legendären Spielstätten wie New Yorks Knitting Factory, The Stone und in aller Welt zu Hause.
Nicht mit Allerweltsvorhaben, sondern auf beste Weise eigensinnig: getragen von eigenen Überzeugungen, ohne Scheu vor vermeintlich Sperrigem, mit ungebremster Entdeckungslust, konsequent und selbstbewusst.“ ~S. Pohle
Constanza Pellicci ist eine in Zürich ansässige Stimmkünstlerin, die ursprünglich aus Córdoba (Argentinien) stammt.
Im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Arbeit steht die Erforschung der menschlichen Stimme durch Experiment und Improvisation, wobei sie sich fließend zwischen freier Improvisation, Tanz und Performance bewegt.
Guido Kohn ist ein Streicher, Improvisator und Noise-Künstler, 1988 in Buenos Aires geboren und heute in Berlin ansässig.
Ausgehend von einer klassischen Ausbildung im Violoncello bewegt er sich heute zwischen nicht-akademischer und populärer Musik, spielt in Punk-Projekten sowie in Sounds, die näher am Tanz und der Nacht angesiedelt sind, und ist zugleich fest in der Improvisations-, Experimental- und Noise-Szene verankert, sowie als Cellist im Gorki Theater, Berlin.
Heute arbeitet er an den klanglichen Möglichkeiten, die aus dem Dialog zwischen Instrument, Präparationen, Digitalität und analogen Effekten entstehen.
Antti Virtaranta ist ein finnischer Bassist und Komponist. Er wurde in Stockholm (Schweden) geboren und hat im Laufe seines Lebens an verschiedenen Orten gelebt.
Als Teenager begann er während seines Aufenthalts in North Carolina (USA), in Math-Rock-Bands Bass zu spielen. Im Jahr 2006 ging er an die University of the Arts in Philadelphia, um Jazz zu studieren.
Dort kam er mit Free Jazz und improvisierter Musik in Berührung, was ihn 2011 dazu bewog, nach Berlin zu ziehen.
Seither ist er ein fester Bestandteil der vielfältigen Berliner Szene für Free Jazz, improvisierte und experimentelle Musik.
Seit seinem Umzug nach Europa ist Antti in zahlreichen unterschiedlichen Formationen in ganz Europa und Japan aufgetreten.
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 29. November '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
BROM & INSOMNIA BRASS BAND

Photo: Alexander Beierbach
BROM
Alexander Beierbach – tenor- & soprano saxophone
Jan Roder – bass
Christian Marien – drums
Seit rund 15 Jahren spielen der Tenorsaxophonist Alexander Beierbach, der Kontrabassist Jan Roder und der Schlagzeuger Christian Marien in dieser Band zusammen.
In zahlreichen Konzerten haben sie eine ganz eigene Form entwickelt, komponierte und improvisierte Musik zu verbinden.
Grundlage sind die offenen Kompositionen von Alexander Beierbach, aus denen sich immer wieder verschiedenste musikalische Tableaus ergeben.
Im kombinatorischen Spiel begegnen sich komponierte Teile und freie Improvisationen stets neu; sie überlagern sich und fügen sich in einem anderen Kontext wieder zusammen – das gleiche Material kann im Licht unterschiedlichster Stimmungen und Stilistiken erscheinen.
In den Kompositionen brechen neue Freiräume auf, in der freien Improvisation wiederum bilden sich klare Strukturen heraus. So folgt jedes Konzert einer eigenen Logik, und an jedem Abend entsteht eine andere, kollektiv gestaltete Skulptur.
INSOMNIA BRASS BAND
Anke Lucks – trombone
Almut Schlichting – baritone saxophone
Christian Marien – drums
Lucks, Schlichting und Marien sind die Miniatur-Ausgabe einer Brass Band. Ihre kompakte Größe transzendieren sie mit einem rauen, überschäumenden Sound, den man von einem viel größeren Ensemble erwarten würde.
Sie jonglieren mit wechselnden Rollen zwischen Rhythmus und Melodie und durchqueren so eine betörende Landschaft aus Free Jazz, Funk, Punkrock und New Orleans Brass Band.
Gemeinsam öffnen sie ihre eigenen Stücke in alle Richtungen, angetrieben von einer Mischung aus improvisatorischem Schwung und bestens verzahnten Grooves.
Seit 2017 ist die Insomnia Brass Band mit zahlreichen Konzerten in Jazzclubs und auf Festivals unterwegs, hat mehrere Stipendien des Musikfonds und Berliner Senats erhalten und zwei CDs bei Tiger Moon Records veröffentlicht.
Im Herbst 2024 erscheint die dritte CD „Crooked Alligator“.
2023 wurde die Insomnia Brass Band mit dem Deutschen Jazzpreis als „Band des Jahres“ ausgezeichnet.
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz
Sonntag 6. Dezember '26 Einlass: 15:00 Beginn: 15:30 - Jazzkeller 69 zu Gast in
Industriesalon Schöneweide [Reinbeckstr. 9, 12459 Berlin-Schöneweide]
Carlotta Armbruster Trio
Carlotta Armbruster – trombone
Jonas Westergaard – bass
Marius Wankel – drums
Für dieses besondere Konzert hat die Posaunistin Carlotta Armbruster ein Trio mit zwei ihrer Berliner Lieblingsmusiker zusammengestellt: dem Kontrabassisten Jonas Westergaard und dem Schlagzeuger Marius Wankel.
Beide zählen seit Jahren zu den prägendsten Musikerpersönlichkeiten der deutschen Jazzszene.
Carlotta Armbruster absolviert derzeit ihr Bachelorstudium an der HfMT Köln und ist bereits deutschlandweit in unterschiedlichen Formationen und eigenen Projekten aktiv. Zurzeit lebt sie im Rahmen eines Erasmusaufenthalts in Amsterdam.
Gemeinsam präsentieren die drei überwiegend Eigenkompositionen von Carlotta Armbruster.
Ihre Stücke sind geprägt von starker Melodik und der Kontrapunktik von Posaune und Kontrabass, deren Farben sich zu einem warmen Mischklang vereinen.
Die individuellen Stimmen der drei Musiker formen eine musikalische Welt aus dicht gewobenen Strukturen und schwebenden Klanglandschaften.
Unterstützt mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Projektförderung Jazz



